Lieber Raf!
Kannst Du Dir vorstellen, dass wir einander vielleicht zum letzten Mal schreiben? Laut Nostradamus ist in wenigen Wochen mit einem Weltuntergang zu rechnen. Wenn man sich abends die Tagesschau ansieht, bekommt man allerdings den Eindruck, dass die Menschheit mit Volldampf auf einen Weltuntergang zusteuert. Was sich jetzt in dem ehemaligen Jugoslawien tut, stimmt ebenfalls nicht optimistisch.
Wieso ist der Mensch zu solch sinnlosen und grausamen Verbrechen fähig? Wieso gibt es immer neue Kriege? Wir sehen jetzt der Entwicklung in Kosovo hilflos zu und niemand kann uns garantieren, dass ein ähnlicher Konflikt nicht auch bei uns losgetreten wird. Hätte jemand vor einigen Jahren diese Welle von Grausamkeit, Mord und Gewalt auf dem Balkan für möglich gehalten? Für die Generation meiner Eltern war Jugoslawien fast schon Westeuropa, eine Oase des Friedens und Wohlstands. Heute steht es für Rechtlosigkeit und Zerstörung.

In der heutigen verrückt gewordenen Welt kann sich niemand mehr sicher fühlen. Der menschliche Stumpfsinn kann jederzeit und jederorts einen Krieg vom Zaune brechen. Kein Landstrich auf der Erde ist davor sicher. Wir sollen nicht naiv glauben, dass das Gute einen dauerhaften Sieg erringt und das Böse sich ein für alle Male geschlagen geben wird, und unsere kulturgeprägte Zivilisation in dem sich vereinenden Europa einen ewigen Frieden verbrieft bekommt. Am Beispiel von Kosovo ersehen wir, dass die Menschen nichts aus der Geschichte gelernt haben und die Erfahrung des Zweiten Weltkrieges endgültig vergessen ist. Auschwitz, Kolyma und Völkermord sind kein aktuelles Thema mehr.
Leider kann uns niemand und nichts aus der Verantwortung dafür entlassen, was passiert ist, und was noch passieren kann. Vor allen Dingen meine heranwachsende Generation kann sich die Passivität nicht leisten. Wenn wir uns dem Bösen nicht entgegensetzen, wenn wir Lüge und Verbrechen tolerieren bzw. gar gut heißen, kann es mit der Welt ein schlimmes Ende nehmen. Fast hätten wir uns der Hoffnung hingegeben, dass sich die Menschheit im neuen Jahrtausend besser und erfahrener zeigt, weil sie das sich seinem Ausgang neigende, grausame und blutige Jahrhundert nicht vergessen kann. Fast hätten wir geglaubt, dass solche Begriffe wie Krieg, Völkermord, Konzentrationslager endgültig der Geschichte des 20. Jahrhunderts angehören werden. Jetzt unken schon einige, dass das kommende Jahrhundert noch grausamer werden kann. Der Mensch wird noch schlimmere Kriege und den ganzen Planeten in den Ruin führen. Er wird Angst, Hass und Tod verbreiten. Mein verstorbener Professor aus Lublin, Sedlak, schrieb folgendes: "Hat sich die menschliche Bestie einmal von der Kette losgerissen, so kann sich alles nicht noch einmal wiederholen, und wir sollen uns diesbezüglich keiner falschen Hoffnung hingeben."
Das 20. Jahrhundert mit seinen zwei Weltkriegen und zahlreichen lokalen Konflikten scheint wirklich Beweis dafür zu liefern, dass die "menschliche Bestie" zu den schlimmsten Untaten fähig ist. Hast Du einmal darüber nachgedacht, warum eigentlich Kriege ausbrechen? Die meisten von uns wissen doch, dass es im Krieg keine Sieger gibt. Beide Seiten des Konflikts haben Tote und die Vernichtung des Landes zu beklagen, auf beiden Seiten gibt es Kriegsinvaliden und Waisen. Die Trauer um die nächsten Angehörigen und um das verlorene Familienhaus ist auf beiden Seiten der Front gleich ergreifend. Warum vergessen dies die Leute so schnell und ziehen bald wieder in einen neuen Krieg? Warum will der Mensch töten, warum setzt er seine Nächsten der Todesgefahr oder einem bedauernswerten Schicksal aus?
Was mich an dem Kosovo-Konflikt so erschreckt, ist die Tatsache, dass er so schnell ins Rollen kam und genauso leicht auf andere Länder übergreifen kann. Die Ereignisse auf dem Balkan gaben schon einmal Anlass zu einem Weltkrieg, und zwar dem Ersten. Die Geschichte pflegt sich zu wiederholen, obschon dies, genau genommen, eher so ist, dass die Menschen ihre Fehler wiederholen und immer neue Konflikte sowie Feindschaften herbeiführen. Die Kriege begleiten uns durch unsere ganze Geschichte und es sieht nicht so aus, dass es künftig anders zugehen sollte. Uns scheint die Einbildungskraft oft im Stich zu lassen, auch sind wir nicht bereit, aus der Geschichte eine Lehre zu ziehen. In den Geschichtsbüchern wird leider noch immer Napoleon großgeschrieben und nicht z.B. Kopernikus. Wir lernen zu wenig über die Bahnbrecher in der Wissenschaft und über die Schöpfer der Kultur und zu sehr werden wir auf jene Gestalten fixiert, deren einziges Verdienst es war, einen Krieg zu entfesseln.
Weißt Du Raf, was mich dabei am meisten bedrückt, ist die Regel, dass eben solche Typen immer wieder nach der Macht greifen, um dann eine verhängnisvolle Politik zu treiben und Konflikte herbeizuführen. Wenn wir mal die Spitzenpolitiker des 20. Jahrhunderts Revue passieren lassen, so zeigt sich, dass die meisten gar nicht zur Verbesserung der Welt beigetragen haben, und der Rest mit Recht den Namen gemeiner Verbrecher verdient.
Lernen es die Menschen zu verhindern, dass Typen wie Hitler, Stalin, Kim Ir Sen oder Slobodan Miloszewiè nicht an die Macht rangelassen werden? Wir leben heute in der Demokratie, von der Churchill sagte, sie sei eine schlechte Gesellschaftsordnung, aber eine bessere habe man bisher nicht erfunden. Die Demokratie bedeutet die Freiheit der Wahl, obwohl gerade diese Freiheit auch Diktatoren an die Macht hieven kann, wofür es in der Geschichte genug Belege gibt. Vielleicht wachsen in unseren Krippen und Kindergärten künftige verbrecherische Tyrannen heran. Es liegt aber in unserer Hand, sie nicht an die Macht zu lassen und so die Untaten eines neuen Hitler oder Stalins zu verhindern.
Als im Fernsehen die Nachricht über neue ethnische Säuberungen und Massenmorde an der Zivilbevölkerung in Kosovo gebracht wurde, ließ mich die Frage nicht los: Wer vollbringt eigentlich diese Taten? Dass es Miloszewiè selbst zu verantworten hat, ist klar, er ist aber nicht der Vollstrecker. Warum morden Menschen, Europäer wie wir, plötzlich ihre Mitmenschen und frühere Nachbarn so einfach hin?

Genauso ratlos war ich bei der Lektüre der Tagebücher von Rudolf Hoess, dem Lagerkommandanten von Auschwitz, der ein liebender Vater und Ehemann und sonst nach außen hin ein vollkommen normaler Mensch war, und dennoch zusehen konnte, wie die Menschen im Lager nach ihrem Tod Schlange stehen, ohne es zu ahnen. Ich stellte mir vor, dass auf der Rampe erniedrigt und verzweifelt Angehörige meiner Familie stehen, ich auch. Ich versuchte mich so in die Lage jener Menschen, jener Frauen mit Kindern im Arm zu versetzen, die in die Gaskammer verwiesen wurden. Wieso konnte Hoess, der so sehr seine eigenen Kinder liebte, im Lager seinen Dienst als Verwalter des Todes so gewissenhaft verrichten? Vor nicht langer Zeit wurde in Kanada eine ehemalige Wärterin aus Majdanek verhaftet. Vor sechzig Jahren schlug diese Frau die Häftlinge tot, allerdings erst nachdem diese auch noch gehörig gefoltert worden waren. Jetzt war sie als eine nette kultivierte ältere Dame bekannt, und ihre Nachbarn konnten die Nachricht von ihrer verbrecherischen Vergangenheit gar nicht glauben.
Erschreckend daran ist eben der Umstand, dass die abscheulichsten Untaten nicht von skrupellosen Verbrechern, sondern von ganz normalen Menschen begangen wurden, die vor dem Krieg ihren kleinen Laden hatten oder Beamte waren, und ein glückliches Familienleben führten. Im Krieg entpuppten sie sich plötzlich als gemeine Verbrecher. Warum töteten sie unschuldige und unbekannte Menschen? Ist es der Krieg, der den Menschen in eine Bestie verwandelt?
Dennoch halte ich die meisten Menschen eines Verbrechens für unfähig. Ich könnte, egal unter welchen Umständen, einen unschuldigen und wehrlosen Menschen nicht töten. Er ist doch wie ich, er ist der anderen Menschen Sohn, Bruder, Vater. Er wird zu Hause erwartet.
Leider gilt für einige von uns, dass sie wie Menschen aussehen. Es reicht aber, sie in eine Uniform zu stecken und Waffen in die Hand zu drücken, und sofort sind sie bereit zu töten, Brand zu stiften und zu zerstören. Ich las einmal etwas über die Liquidierung des Warschauer Gettos im Jahre 1943. Außer den SS-Leuten war vor Ort auch eine Schauspielertruppe aus Berlin. Als sie die Aktivitäten der deutschen Einheiten sahen, wandten sie sich an die Befehlshaber mit der Bitte, mitmachen zu dürfen. Und so schossen die Schauspieler ein paar Stunden lang auf jüdische Frauen und Kinder und fanden echten Spaß daran. Sie taten es aus freien Stücken, es zwang sie niemand dazu. Warum aber? Hätten sie es geduldet, wenn andere Menschen auf ihre Frauen, Mütter und Kinder geschossen hätten? Werden die Schergen aus dem Warschauer Getto, aus den Gulags oder aus dem Kosovo je das Ausmaß der Sinnlosigkeit ihrer Greueltaten begreifen? Oder berührt das ihr Gewissen gar nicht?
Ich glaube, eher die zweite Variante trifft zu, denn bezeichnenderweise ist es so, dass keiner der Kriegsverbrecher, die gefasst werden konnten, auch nur ein bisschen Reue zeigte. Vor Gericht gebracht behauptete jeder, Opfer einer Hetze zu sein.
Vor ein paar Monaten brachte das Fernsehen ein Gespräch mit einem, heute schon älteren Herrn, der als Wächter in den Gulags tätig war. Als er darauf angesprochen wurde, wie es um seine Opfer steht, die mit einem Schuss in den Hinterkopf, mit einem Axtschlag oder einem Schlagstock getötet wurden, was es mit den sofort zu steifen Leichen erfrorenen kleinen Kinder auf sich hatte, versteckte er sich sofort hinter die Befehlsnot und schützte vor, sich grundsätzlich nur an ganz Weniges erinnern zu können, da ja schon alles so weit zurück liegt. Keine Regung der Emotionen, keine Gewissensbisse, kein bisschen Beschämung bzw. des Bewusstseins, Verbrechen begangen zu haben. Er führt heute ein geregeltes Leben und ist ein gläubiger Mensch, der gern mit seinen Enkelkindern spielt. Er könnte genauso gut mein Nachbar sein und mir würde nie einfallen, dass an seinen Händen Blut klebt.
Wenn ich solche Berichte über Verbrechen lese/höre, die vor 50 Jahren begangen wurden und sie den Entwicklung in Jugoslawen gegenüberstelle, fällt es mir schwer, an den Menschen zu glauben. Ich bin dann hilflos. Die Geschichte scheint ein Werk einiger wahnsinniger Menschen zu sein. Schwer auszumalen, was wäre, wenn heute ein Weltkrieg ausbrechen würde. Es würden sich genug Leute finden, die bereit wären, andere zu quälen und zu töten.
Entschuldige bitte meinen Ton, der Dich bestimmt nicht beflügelt, ich lade heute meinen Ärger bei Dir ab. Der Grund ist einfach, ich habe gerade die Tagesschau gesehen und wieder einen Bericht über neu entdeckte Massengräber im Kosovo gehört. Ich war bisher so sehr überzeugt, dass diese Dinge, d.h. Säuberungen, KZs und Erschießungen nach Auschwitz und Kolyma nur noch Geschichte sind, weil die Menschen dazugelernt haben ...
Es kam aber alles wieder einmal vor, und vor unseren Augen scheint die Menschheit erneut einem Tiefpunkt nahe zu sein. Angeblich liege der Drang zum Töten gar nicht in der Natur des Menschen. Ihm müsse es beigebracht werden. Das behaupten wenigsten Historiker und Psychologen. In Kriegen, die im 19. Jh. geführt wurden, soll nur ein geringer Prozentsatz der Soldaten mit der Absicht geschossen haben, den Feind zu töten. Ein Teil schoss weit über die Köpfe der Gegenseite hinweg, einige drückten gar nicht den Abzug. Im Ersten Weltkrieg gab es schon viel mehr Opfer, es gab weit mehr schusswillige Soldaten, fast die Hälfte zielte genau auf den Feind. Im Zweiten Weltkrieg stieg die Rate der genauen Schützen auf 70% an, in Vietnam sollen es bereits 90% gewesen sein. Wie viele würden heute die Waffe in die Hand nehmen, um die anderen auf jeden Fall zu töten?
Jeder nächste Krieg ist schlimmer, jede nächste Generation wird schneller mit Grausamkeit, Krieg und Tod vertraut. Die Soldaten werden so gedrillt, dass sie den Gegner liquidieren lernen. Es muss dabei nur die Scheu überwunden werden, Wesen gleicher Art zu töten. Uns ist das fast gar nicht mehr bewusst, dass wir heute Kinder und Jugendliche auch so erziehen. Es werden immer brutalere Filme gedreht und Computerspiele angeboten, die nach dem Prinzip funktionieren, dass das menschliche Leben gar nichts wert ist, höchstens einen Tastendruck. Die Jugendlichen werden es nicht lernen, Fiktion von der Realität zu unterscheiden und das menschliche Leben hoch zu schätzen. Die Entwicklung in Jugoslawien stellt unter Beweis, dass man auch heute für ein neues Auschwitz oder neue Gulags problemlos Lagerwächter rekrutieren kann.
Ich wüsste nicht, wie dem abzuhelfen ist. Wir sind Bewohner der gleichen Erde und daher sollte uns viel verbinden. Wir sehen uns gleiche Programme und Filme an, wir hören die gleiche Musik, ganz egal ob in Albanien, in Frankreich oder in Polen. Hast Du schon einmal ein Rockkonzert erlebt? Da sind alle gleich mitgerissen, egal welche Sprache sie sprechen oder welche Hautfarbe sie haben. Sie unterhalten sich und tanzen und es gibt nichts, was sie trennt, es gibt keinen Hass. Warum lassen sich die gleichen Leute so leicht in Soldaten verwandeln, die auf andere, die ihnen in allem gleichen, rücksichtslos schießen?
Wir werden nicht als Soldaten geboren, es sind Politiker und Militärs, die uns in Schießautomaten umpolen. Ohne Uniform und ohne Berieselung mit falschen Ideologien sind wir einander gleich, und der Wohnort oder die Sprache spielen dabei keine Rolle. Wir wollen nicht töten, sondern wir wollen in Ruhe lernen, arbeiten, die Welt bereisen und Kinder großziehen. Wir sind Kriegsgegner, aber wir finden nationale Streitkräfte gut und haben nichts gegen die Doktrin der Abschreckung. Wie ist das alles unter einen Hut zu bringen? Sollen wir uns wirklich mit dem Staat und mit der Regierung voll identifizieren? Soll ein patriotischer Bürger Jugoslawiens für Miloszewiè bereitwillig sterben? War ein fahnenflüchtiger deutscher Soldat im Zweiten Weltkrieg Verräter oder Held?
Die Antworten auf diese Fragen scheinen einfach zu sein, nicht aber für alle. Auf uns lastet die Pflicht, ein neues Auschwitz und neue Gulags zu verhindern. Vielleicht gelingt es uns doch, unseren Kindern eine etwas bessere Welt zu überantworten. Es kommt darauf an, festzuhalten daran, was uns verbindet, und nicht was uns trennt. Uns stehen Fernsehen, Internet, Rundfunk und andere Medien zur Verfügung, sehr effiziente Mittel, die wir zum Guten oder zum Bösen einsetzen können. Wir können uns die Unterlassungssünde nicht leisten und gegen Verbrechen, Lüge und Unrecht tolerant sein. Alle Politiker müssen wissen, dass sie von ihren Wählern zur Rechenschaft gezogen werden und dass sie für das Unheil, dass sie angerichtet haben, büßen werden. Es wäre an der Zeit, zu begreifen, dass für die Einschätzung der politischen Eliten nicht ihre momentane Effizienz, sondern die moralischen Prinzipien, von denen sie sich leiten lassen, den Ausschlag geben sollen.
Wir müssen unserer Phantasie freien Lauf lassen und unsere Empfindsamkeit nuancierter gestalten. Im 21. Jh. muss der Erziehung die gleiche Bedeutung beigemessen werden wir der Bildung. Es ist eine große Aufgabe für Familien, für Kirchen und für die Schule. Man muss in der Gesellschaft das Bewusstsein dafür schärfen und Wankelmütige für diese Idee gewinnen. Es hört sich fast schon an, wie Anweisung für einen konspirativen Agitator, aber ich kann nicht mehr von unschuldig getöteten Menschen und von verhungernden Kindern hören.
Zum Schluss noch etwas Heiteres, was allerdings in unser Thema passt. Ich sah mir gestern den Film "Bing-bang" von Kondratiuk an. Eine Geschichte von der UFO-Landung auf einem Bauernfeld. Nachdem die erste Begeisterung der Dorfbevölkerung abgeklungen war, merkten die Bauern, dass sie eigentlich den Fremden mit nichts imponieren können, denn die Menschheit verhunzt die Umwelt, vergiftet die Flüsse und die Luft und sonst noch Kriege führt. Eine unrühmliche Bilanz. Zum Schluss entscheidet sich einer der Dorfbewohner, ein hausbackener Philosoph, mit den Fremden auf ihren Planet auszuwandern. Er hat genug von der Erde und den Erdbewohnern. "Alles, was menschlich ist, ist mir immer mehr fremd" sagte er. Schon am Eingang in die Rakete schreit er zurück: "Menschen, besinnt Euch". Und dies wäre ein guter Wahlspruch für uns und Programm für das 21. Jh.
Machs gut - viele Grüße
Dein Marcin
PS. Erinnerst Du Dich noch an die Aussage eines der Kosmonauten, der von seinem ersten Raumflug zurückgekehrt gesagt hat: "Wenn jeder Erdbewohner die Erde vom Weltall her ansehen könnte, würde er begreifen, dass wir im Kosmos nur ein Staubkorn sind, und so würde der Mensch seinen Mitmenschen in einer anderen Perspektive erblicken."