Auschwitz. Der Johannes-Paul-II-Menschenrechtspreis

Am 16. Oktober wurde der Johannes-Paul-II-Menschenrechtspreis vom Papst Benedikt XVI. in Vatikan verliehen.

Stefan Wilkanowicz, geb. 1924, bekannter Publizist und katholischer Aktivist. Zur Zeit der stalinistischen Regime verhaftet, dann Mitarbeiter von Kardinal Karol Wojtyla. 1978-1994 Journalist der Zeitschrift "Tygodnik Powszechny" und Chefredakteur der Monatszeitschrift "Znak"; 1985-1995 Mitglied des päpstlichen Rates; Vorsitzender des Klubs der katholischen Intelligenz in Krakow; stellvertretender Vorsitzender des Katholischen Rates und des Internationalen Auschwitz-Rates; Vorsitzender der Stiftung für Christliche Kultur "Znak" und Chefredakteur des Internetmagazins "Juden-Polen-Christen"

Der Johannes-Paul-II-Menschenrechtspreis würdigt herausragende Leistungen bei der Förderung und Verteidigung der Menschenrechte. Die Auszeichnung dient der Anerkennung der erfolgreichen Rolle des Papstes Johannes Paul II., die er im Kampf um die Menschenrechte im In- und Ausland spielte.

Der Papst hatte über die Pläne gewusst, den nach ihm benannten Preis zu gründen, womit er einverstanden war. Die Preisverleihung fand am 16. Oktober statt, das heißt am Jahrestag der Wahl von Johannes Paul zum Papst. Die Preisträger 2005 waren Stefan Wilkanowicz aus Krakow und der Prager Bischof Václav Malý.

Der Preisgründer ist das Auschwitzer Institut für Menschenrechte, dem Kardinal Franciszek Macharski vorsteht.

Der Jury gehören an: Mary Robinson (die ehemalige Präsidentin von Irland, UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte), W³adys³aw Bartoszewski (der ehemalige Außenminister Polens, "der Gerechte unter den Völkern"), Imre Kertesz (der ungarische Schriftsteller und Nobelpreisträger), Sergiej Kowaliow (der Verteidiger der Menschenrechte), Desmond Tutu (der anglikanische Erzbischof von Cape Town in Südafrika, Friedensnobelpreisträger).

Mehr Informationen im Internet:
www.znak.org.pl/index.php?t=wydarzenia&id=2930
www.znak.org.pl/index.php?t=wydarzenia&id=3341


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Mehr: Aktion Reinhard Camps | Remembering Catastrophe: Nazi Camps Today
Polnisches Forschungszentrum zur Vernichtung der Juden / Polish Center for Holocaust Research | Committee on Conscience USHMM


Jugendliche über Vergangenheit und Zukunft; Entwurf: Stefan Wilkanowicz; Redaktion: Maria Osterwa-Czekaj;
Design: Marcin Gajownik, Marek Tobolewski; Übersetzung: Justyna Pi±tkowska-Osiñska, Tomasz Ponik³o (English), Katarzyna Kopeæ (Deutsch), Andrzej Rynkar, Eliza Kasprzak (Französisch); PRZEK£ADY.PL (Russisch).
- Es wurden verwendet: Fotoservice "Köln 2005" (Zentrum für Dialog und Gebet in O¶wiêcim),
Helena Kubica "Man darf sie nie vergessen" (Das staatliche Museum Auschwitz-Birkenau, O¶wiêcim 2005),
"Menschen guten Willens" unter der Leitung von Henryk ¦wiebocki (Das staatliche Museum Auschwitz-Birkenau, O¶wiêcim 2005),
Filmarchiv von Leszek Stafiñski (Kraków).

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